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Entsorgung von toten Füchsen

Gerade bei Füchsen kommt es vor, dass bei einem Reviergang Fallwild aufgefunden wird. Aktuell gibt es landesweit Räudebefall bei Füchsen. Die Räude kann bei Haustieren behandelt werden, bei freilebenden Wildtieren aber endet die Krankheit bis auf wenige seltene Ausnahmen immer mit dem Tod. Zwischen dem Zeitpunkt der Infektion und dem Tod können mehrere Monate verstreichen.

Die Milben werden hauptsächlich durch direkten Kontakt zwischen Tieren übertragen. Sie können aber auch von ihrem Wirt auf den Boden fallen und mehrere Wochen in der Umwelt überleben, wenn die Verhältnisse optimal sind (hohe Feuchtigkeit, tiefe Temperatur). Ein gesundes Tier, z.B. ein Jagdhund der in einen Bau eindringt, in dem sich zuvor räudige Füchse aufgehalten haben, kann also von den Milben infiziert werden, die auf dem Boden hinterlassen wurden.

Beitrag über Fuchsräude von Landesveterinär Dr. Norbert Greber (Vorarlberger Jagdzeitung Juli-August 2013)

Verhalten bei der Beobachtung kranker Wildtiere:

Verendete Tiere auf keinen Fall mit bloßen Händen anfassen!

Kranke (lebende sowie tote) Tiere dem lokalen Jagdnutzungsberechtigten bzw.  dem Jagdschutzorgan unverzüglich melden!

Verendete Füchse können KOSTENLOS in der Tierkörperverwertung abgegeben werden.

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