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Endbericht Rotwildmonitoring 2015

08.03.2016

Pressefoto_Rotwild_Jägerschaft (Kopie)

Autor: Dr. Norbert Greber, Landesveterinär

Im Jahr 2014 wurde aufbauend auf den Erkenntnissen des Monitorings in den Jahren 2009 bis 2013 eine Bekämpfungsphase eingeleitet. Ziel war es, durch eine starke Erhöhung der Abschusszahlen im Kerngebiet (+70%) sowie im umgebenden Randgebiet (+30%) eine starke Reduktion des Rotwildvorkommens zu erreichen und dadurch mittelfristig die Prävalenz des Tuberkulose (Tbc)-Vorkommens in diesem Gebiet zu senken.

Gegenüber dem Jahr 2014 wurde im Jahr 2015 die Randzone um zwei Reviere vergrößert und auch die Beobachtungszone angepasst: zu dieser gehören nun alle Jagdreviere des Rotwildraumes 2, die nicht im Kern- oder Randgebiet liegen, somit auch die ganze Hegegemeinschaft Lech. Ebenso angepasst wurden die Beprobungsraten. Diese liegen nur noch im Kerngebiet bei 100% aller mehrjährigen Stücke. Im Randgebiet wurde ein Wert von 25% des Abschusses, im Beobachtungsgebiet ein Wert von 20% angestrebt.

Im restlichen Landesgebiet wurde das Monitoring fortgesetzt mit einer Beprobungsrate von knapp unter 10% des Abschusses, um nach dem statistischen Ansatz „freedom of disease“ den allfälligen Eintrag von Tbc in den Rotwildbestand frühzeitig zu erkennen.

Lesen Sie mehr dazu HIER (Vorarlberger Jagdzeitung März-April 2016)

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