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Die Verwendung von Fernerkundungsmethoden zur Beurteilung von Birkwildlebensräumen

Masterarbeit Kuersten_Birkwild_Fernerkundung

Birkwild ist in Vorarlberg seit 2008 ganzjährig geschont. Aufgrund der Ausnahmeregelungen nach Artikel 9 der Vogelrichtlinie darf Birkwild aber „zum Zwecke der Jagd: unter streng überwachten Bedingungen, selektiv in geringen Mengen als andere vernünftige Nutzung bestimmter Vogelarten“ bejagt werden. Verpflichtend müssen die Jagdnutzungsberechtigten laut § 4 „Informations- und Meldepflicht“ den Abschuss bei der jeweiligen Bezirkshauptmannschaft melden sowie einen schriftliche Bericht über die Lebensraum- und Bestandessituation im jeweiligen Revier an die Bezirkshauptmannschaft übermitteln. Weiters ist laut § 5 „Mitwirkungspflichten der Vorarlberger Jägerschaft“ die Vorarlberger Jägerschaft verpflichtet, eine Bestandeserhebung durchuzuführen sowie einen Bericht zur Dokumentation der Auswirkungen der Abschüsse auf den Birkwildbestand an die Landesregierung zu übermitteln.

Für das Jahr 2015 wurde vom Fachausschuss für Raufußhühner der Vorarlberger Jägerschaft in Kooperation mit dem Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft der Universität für Bodenkultur Wien eine Masterarbeit initiiert. Diese soll als wissenschaftliche Begleitung der Vorarlberger Birkwilderhebungen gelten. Im Zuge dieser Masterarbeit von Mathias Kürsten soll nun geklärt werden, inwieweit mit diesen Fernerkundungstechniken herkömmliche Monitoringmethoden im Freiland (Erhebungen an Stichprobenpunkten wie bei Masterarbeit Gernot Heigl) zur Lebensraumbeurteilung des Birkwildes bereits unterstützt werden können.

Lesen Sie mehr dazu HIER (Vorarlberger Jagdzeitung November-Dezember 2015)

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