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Die Jagd: Gespaltene Meinung zwischen Jagd und Jäger

Hubertusansprache im Rahmen der Landeshubertusfeier 2013

Prof. Dr. Werner Beutelmeyer
market-Institut Linz

Es boomt das Ländliche. Die Lederhose kracht beim Städter. Und schon lange nicht mehr war das Naturerlebnis so „geil“. Diese massive Renaissance des Ursprünglichen, Regionalen und Ländlichen bedeutet aber nicht, dass sich auch das Verständnis für unsere Natur, für Zusammenhänge und Zukunftsfragen des ländlichen Raumes entsprechend weiter entwickelt. Im Gegenteil: Dieser aktuelle Trend zur ländlichen Folklore ist eine primär urbane Oberflächlichkeit.

Diese Oberflächlichkeit bekommt auch die Jagd massiv zu spüren. Der Städter liebt den Wald und die Natur, weiß aber immer weniger mit der Jagd anzufangen. „Braucht‘s überhaupt die Jagd?“ ist die Frage. Und die Jäger sind zunehmend ratlos und um Antworten verlegen, schließlich hat sich diese Frage bisher nie so deutlich gestellt. Jagd gehörte zur nachhaltigen „Ernte“ in der Natur, war erforderlich um Lebensraum-Gleichgewicht für Wald und Wild zu schaffen und war auch verbunden mit sozialem Ansehen. Der Jäger galt etwas in der ländlichen Gesellschaft. Er war der Herr des Waldes und der Natur und hatte seine uneingeschränkte Freude an der Jagd.

Lesen Sie mehr dazu HIER (Vorarlberger Jagdzeitung Jänner-Februar 2014)

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