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Dackel wieder sehr erfolgreich

10.11.2014

Autor: Elmar Mayer

Die 34. Schweißprüfung des Österreichischen Jagdgebrauchshunde-Verbandes, fand heuer in Zusammenarbeit mit dem Tiroler Jägerverband und der Nachsuchestation Kitzbühel am 18. Oktober 2014 in Reith bei Kitzbühel statt.

Geprüft wurde nach der ÖJGV-Prüfungsordnung für Einzelleistungen –Schweißsonderprüfung. Ein Weidmannsdank dem Obmann der Nachsuchestation Kitzbühel, Herrn Horst Kraisser mit seinen Helfern, den Revierinhabern und Revierführern, die es ermöglichten, im Raum Kitzbühel diese große Sonderschweißprüfung der Prüfungsordnung entsprechend durchzuführen.

Als Prüfungsreviere standen uns die Jagdreviere Reith, Going, Kirchberg, Oberndorf, Brixen, Kitzbühel und St. Johann zur Verfügung. Auf Grund des guten Revierangebotes konnten Prüfungsfährten mit 1200 Schritten und mit einem ¼ lt. Rotwildschweiß prüfungskonform von den jeweiligen Richtern am Vortag gelegt werden.

Der Vorabend der Prüfung, der „grüne Abend“, wurde vom „Gruber Zwa´gsang“ musikalisch gestaltet. Anschließend wurden die Fährtennummern für die Prüfung ausgelost, Langhaardachshündin Hera von Lindenstein mit dem Führer Georg Spettel aus Langen bei Bregenz bekam die Fährte 8.

Am Prüfungstag war „Kaiserwetter“ und für diese Sonderschweißprüfung optimale Voraussetzungen. Gleich in der Früh wurden die angetretenen Jagdhunde von der Amtstierärztin, Frau Mag. Helga Dengg, auf die korrekte Registrierung mit Chip und die Hundeführer durch den ÖJGV auf gültige Jagdkarten kontrolliert. Nach dem Begrüßungssignal der Brixentaler Jagdhornbläsergruppe unter Hornmeister Christian Rieser konnte Vizepräsident FV. Ing. Leopold Ivan die Leistungsrichter, angetretenen Gespanne und die Prüfungshelfer zum offiziellen Prüfungsbeginn begrüßen. Anschließend wurden die Gruppen zugewiesen und es erfolgte die Abfahrt in die verschiedenen Reviere zu den Prüfungen.

Nachdem alle Gespanne geprüft waren und nach der abschließenden Richterbesprechung, konnte ÖJGV-Vizepräsident FV. Ing. Leopold Ivan um 15 Uhr mit der Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses und der Preisverteilung beginnen. Vorher begrüßte noch der Bürgermeister von Reith, Stefan Jöchl, alle Anwesenden und gab der Freude Ausdruck, dass diese Prüfung in Reith stattfinden konnte.

Zu dieser Sonderschweißprüfung des ÖJGV wurden 16 Jagdhunde verschiedenen Jagdhunderassen aus ganz Österreich genannt, davon sind 15 zur Prüfung angetreten. Lediglich zehn Hunde konnte diese selektive Prüfung erfolgreich bestehen – mit dabei auch die Langhaardachshündin Hera von Lindenstein mit dem Führer Georg Spettel aus Langen bei Bregenz. Ihnen gelang es, die Prüfung mit einem IIc-Preis und auf dem sehr guten 5. Platz zu absolvieren.

Diese höchstwertige Prüfung beweist wieder einmal, dass der Dachshund ein sehr vielseitiger Jagdgebrauchshund ist und in allen seinen Einsatzgebieten, bei entsprechender Ausbildung, hervorragende Leistungen erbringt.

Ein herzliches Weidmannsheil an den sehr erfolgreichen Führer mit seiner Langhaardachshündin!

Fotos: Martin Schnetzer

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