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Birkwildprojekt abgeschlossen

22.02.2017

Birkwild_GernotHeigl

Seit dem Jahr 2013 setzt sich der Fachausschuss für Raufußhühner dafür ein, dass das landesweite Birkwildmonitoring adaptiert und verbessert wird. Im Jahr 2014 konnte mit dem Masterstudenten Gernot Heigl damit begonnen werden, in drei Birkwild-Referenzgebieten (GJ Feuerstätter, EJ Portla und EJ Zeinis) eine Vegetationserhebung des Birkwildlebensraumes durchzuführen. Ebenso wurden in diesen Gebieten Intensivzählungen (Zählungen am Balzplatz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen) gemacht. Im Jahr 2015 wurden in vier weiteren Referenzgebieten (GJ Brand I, EJ Laguz, EJ Zürs und EJ Bärgunt) Lebensraumkartierungen gemacht, zusätzlich wurden im Frühling Intensivzählungen an den Balzplätzen durchgeführt. Abgeschlossen wurden die Erhebungen im Jahr 2016 mit vier weiteren Referenzgebieten, in welchen die Erhebungen durch die Praktikanten Oliver Deck und Birgith Unterthurner von der Universität für Bodenkultur Wien durchgeführt wurden.

Das Birkwildprojekt der Vorarlberger Jägerschaft ist soweit abgeschlossen. Es wurden in allen elf Referenzgebieten Intensivzählungen sowie Lebensraumerhebungen durchgeführt.
Die Projektkosten haben in den drei Jahren zirka € 5.300,00 betragen. Ein sehr moderater Betrag, wenn man dies mit anderen Projekten vergleicht. Möglich waren die geringen Kosten durch sehr viel Eigenleistung des Fachausschusses für Raufußhühner sowie durch die Tatsache, dass wir für die Masterstudenten und Praktikanten außer den Fahrtkosten und kleineren Ausgaben keine Aufwendungen zu zahlen hatten. Hier ergeht nochmals ein großer Dank an die Revierverantwortlichen für die sehr wertvollen Unterstützungen, wie Unterkunft und tatkräftige Mithilfe.

Für 2017 wird geplant, einen weiteren Praktikanten der BOKU in einem Gebiet einzusetzen, in welchem Lebensraummaßnahmen gesetzt werden sollen (Erhebung des Ist- Zustandes, nach zirka fünf Jahren dann Folgeerhebung) – eine Anfrage an das Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft bez. eines Praktikanten wurde bereits gestellt.

Birkwildzählung 2017

Im Jahr 2017 findet dem zweijährigen Turnus entsprechend keine landesweite Birkwildzählung statt. Gezählt wird jedoch in den elf Referenzgebieten, welche jährlich eine Birkwildzählung vornehmen. Die zuständigen Jagdschutzorgane können den Termin innerhalb des Monats Mai frei wählen – je nach Witterung und Schneelage. Die notwendigen Unterlagen werden den zuständigen Jagdschutzorganen zeitgerecht vom Fachausschuss für Raufußhühner zugesandt.

Fragen zu den Referenzgebieten bzw. zum landesweiten Birkwildmonitoring können gerne an den Obmann des Fachausschusses Akad. JW Karlheinz Jehle gestellt werden.

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