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Birkhühner und Auerhühner brauchen Schutz vor Störungen

Foto: Monika Dönz-Breuß

Aktuelle Forschungen der Schweizerischen Vogelwarte Sempach und der Universität Bern zeigen, dass Birk- und Auerhühner unter umso höherer Belastung durch Stresshormone leiden , je intensiver ihr Lebensraum im Winter durch den Menschen genutzt wird. Bei häufigem fliehen, verbrauchen sie zudem mehr Energie. Beides kann ihre Sterblichkeit im Winter erhöhen und ihre Fortpflanzung im darauf folgenden Frühling negativ beeinflussen. Sehr wahrscheinlich sind Störungen auch zur Zeit der Jungenaufzucht in den Monaten Juni und Juli problematisch, wobei es hiezu bislang allerdings keine gesicherten Daten gibt.
Wegegebote oder allgemeine Zutrittsverbote erlauben es Auer- und Birkhühnern, ihre wichtigsten Lebensräume zu besiedeln, auch wenn sie in der Nähe von touristisch stark genutzten Gebieten liegen.

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Quelle: Schweizerische Vogelwarte Sempach

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