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Besteht eine Gefahr durch den Konsum von heimischem Wildbret?

Jagd ist köstliches Wildbret

Nein, heimisches Wildbret ist nach wie vor ein sicheres Produkt! Zum einen ist nur ein geringer Prozentsatz des Wildbestandes infiziert. Zum anderen wird der Wildtierkörper und Aufbruch ordnungsgemäß untersucht, und nur wenn hier keine erkennbaren Veränderungen vorliegen, wird das Wildbret in den Verkehr gebracht.

Wie wird heimisches Wildbret untersucht?

Es gibt eine 3-stufige Untersuchung. Die erste Stufe ist der Jäger bzw. Erleger selbst. Er ist meist der Einzige, der das Wild vor dem Erlegen lebend gesehen hat. Verschiedene Erkrankungen und auch Verletzungen sind beim lebenden Tier gut erkennbar, beim toten hingegen nicht. Sofern der Jäger das Wildbret selbst im eigenen Haushalt verzehrt, findet keine weitere Untersuchung statt.

Wenn der Jäger das Wildbret verkaufen will und damit in Verkehr bringt, muss er den Wildkörper sowie die Organe einer Kundigen Person vorlegen. Diese speziell geschulten Organe sind in Vorarlberg ausschließlich Jagdschutzorgane, die eine vertiefte Ausbildung haben. Die Kundige Person bestätigt die Tauglichkeit des Wildbrets durch das Anbringen eines Wildfleischanhängers.

Diese Untersuchung ist ausreichend für den Verkauf an den Endverbraucher bzw. auch an die Gastronomie. Wenn das Fleisch über gewerbliche Wiederverkäufer (Großhandel) weiter verkauft wird, muss zusätzlich ein Tierarzt das Fleisch beurteilen und bringt ein Genußtauglichkeitskennzeichen in Form eines Untersuchungsstempels an.

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