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Behandlung erlegten Wildes

Die angehenden Jungjägerinnen und Jungjäger der Vorarlberger Jägerschule stehen mitten im Schuljahr. Im Wildpark in Feldkirch konnten die angehenden JungjägerInnen ihre erste praktische Einheit „Behandlung erlegten Wildes“ an frisch erlegtem Damwild miterleben. Ihnen wurde bewusst gemacht, dass das in freier Wildbahn lebende Wild ein vollkommen natürliches Produkt liefert, nämlich Wildbret von hervorragender Qualität. Damit die Wildfleischqualität erhalten bleibt, wurde den Teilnehmern gezeigt, dass die Verarbeitung des Wildfleisches bereits im Wald oder im Feld beginnt. Dabei wurde von den Referenten auf die Wichtigkeit der Lebenduntersuchung vor dem Schuss sowie auf die Hygieneanforderungen zum Erhalten einwandfreier Wildfleischqualität eingegangen und erklärt, dass der Jäger dabei einen wesentlichen Teil der Wildfleischuntersuchung übernimmt. Er bestätigt die Gesundheit des Wildes vor der Erlegung und damit die Eignung zur Lebensmittelproduktion. Dies ist eine äußerst verantwortungsvolle Aufgabe.

Auch das Jagdliche Brauchtum ist ein wesentlicher Teil unserer Jagdkultur. Die Überreichung des Erlegerbruches bzw. Schützenbruches, der letzte Bissen und der Inbesitznahmebruch oder Streckenbruch wurde den Schülern würdig präsentiert.

Vielen Jungjägern bietet sich am Anfang ihres Jägerlebens die Möglichkeit auf den Fuchs zu Weidwerken. Das Abbalgen eines Fuchses und die Verwertungsmöglichkeiten eines reifen Fuchsbalges waren ebenfalls ein Programmpunkt bei diesem Seminar.

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