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Behandlung erlegten Wildes und Fuchsseminar

07.12.2015

Behandlung erlegten Wildes 2015

Die Schüler der Jägerschule stehen mitten im Schuljahr. Im Wildpark in Feldkirch konnten die angehenden JungjägerInnen ihre erste praktische Einheit „Behandeln erlegten Wildes“ an frisch erlegtem Rotwild miterleben.

Den Kursteilnehmern wurde bewusst gemacht, dass das in freier Wildbahn lebende Wild ein vollkommen natürliches Produkt liefert, nämlich Wildfleisch von hervorragender Qualität. Damit die Wildfleischqualität erhalten bleibt, wurde den Teilnehmern gezeigt, dass die Verarbeitung des Wildfleisches bereits im Wald oder im Feld beginnt. Dabei wurde von den Referenten Gotthard Schwarz, Robert Ess, Hubert Loretter und Christian Ammann auf die Wichtigkeit der Lebenduntersuchung vor dem Schuss sowie auf die Hygieneanforderungen zum Erhalten einwandfreier Wildfleischqualität eingegangen und erklärt, dass der Jäger dabei auch einen wesentlichen Teil der Wildfleischuntersuchung übernimmt: er bestätigt die Gesundheit des Wildes vor der Erlegung und damit die Eignung zur Lebensmittelproduktion. Dies ist eine äußerst verantwortungsvolle Aufgabe.

Auch das Jagdliche Brauchtum ist ein wesentlicher Teil unserer Jagdkultur. Die Überreichung des Erlegerbruches bzw. Schützenbruches, der letzte Bissen und der Inbesitznahmebruch oder Streckenbruch wurde den Schülern würdig präsentiert.

Vielen Jungjägern bietet die Fuchsjagd am Anfang ihres Jägerlebens die Möglichkeit auf diesen zu Weidwerken. Das Abbalgen eines Fuchses und die Verwertungsmöglichkeiten eines reifen Fuchsbalges waren ebenfalls ein Programmpunkt bei diesem Seminar. Dabei wurde auch auf mögliche Erkrankungen und Krankheitsbilder des Fuchses eingegangen. Gottfried Koch, Wolfgang Bickel und Doris Nachbaur sorgten anschließend für beste Bewirtung. So mancher ging erst im Dunkeln nach Hause…

Fotos: Sabine Matt

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