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Behandlung erlegten Wildes und Fuchsseminar

30.12.2014

Autor: Wolfgang Reisegger

Am 13. Dezember fand unter der Leitung von Christian Ammann, Hubert Loretter, Gotthard Schwarz und Karlheinz Würder im Rahmen der Jungjägerausbildung das Praxisseminar „Behandlung erlegten Wildes“ im Wildpark Feldkirch statt.

Die Jagdschutzorgane zeigten uns Jungjägern praxisnah den Umgang mit erlegtem Wild. Allen Teilnehmern wurde bewusst gemacht, dass das in freier Natur lebende Wild ein komplett natürliches Produkt liefert, nämlich Wildbret von hervorragender Qualität.

Zu beachten ist: Das erste Ansprechen des Wildes vor dem Schuss ist ebenso wichtig, wie das Beachten der Hygieneanforderungen zum Erhalt der Wildbretqualität.

Anhand eines Spießers und mehrerer Damwildkälber lehrten uns die Referenten nicht nur Wissenswertes über das richtige Aufbrechen, die Beschau des Aufbruchs, sondern auch das Erkennen von Krankheitsbildern. Auch das damit verbundene jagdliche Brauchtum, welches ein wesentlicher Bestandteil unsere Jagdkultur ist, wurde uns am Beispiel des Erlegerbruches, des letzten Bissens und auch des Inbesitznahmebruches praxisnah präsentiert.

Im Anschluss daran wurde das fachgerechte Abbalgen eines Fuches vorgeführt und auch hier wurde auf mögliche Erkrankungen und Krankheitsbilder eingegangen.

Weidmannsdank für den sehr informativen Praxistag, den wir, dank guter Bewirtung, im Wildpark ausklingen lassen konnten.

Fotos: Wolfgang Reisegger

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