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Auswirkungen von Stress auf Nachwuchs

Japanwachteln sind besonders soziale Tiere. Bekannt ist, dass Störungen der Gruppe die Tiere massiv unter Stress setzt. Empfinden Japanwachtelhennen erhöhten Stress, so schlägt sich das auch auf ihren Nachwuchs nieder.

Für die wissenschaftliche Untersuchungen wurde alle drei Tage die Zusammensetzung einer Japanwachtelhennegruppe verändert. Der Vergleich mit einer Kontrollgruppe zeigte, dass der Stresshormonspiegel im Blut anstieg und die Tiere sich aggressiver verhielten.

Überraschend war jedoch, dass sich auch in den Eiern der gestressten Hennen deutliche Veränderungen zeigten. Im Dotter von Eiern gestresster Hennen wurde eine signifikant höhere Konzentration des Hormons Testosteron gefunden. Auch nach dem Schlüpfen der Küken konnten noch signifikante Unterschiede zwischen dem Nachwuchs gestresster und nicht-gestresster Hennen gefunden werden:  die Küken gestresster Hennen schlüpften später und entwickelten sich in den ersten Wochen langsamer.

Die Forscher fanden auch Hinweise darauf, dass der Nachwuchs gestresster Mütter ein vorsichtigeres Verhalten zeigte und empfindlicher auf Störungen reagierte.

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Quelle: science.ORF.at

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