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Aufhebung des jagdrechtlichen Verbots zur Verwendung von Schalldämpfern in Vorarlberg

Schalldämpfer_Schatz

Die Vorarlberger Landesregierung hat mit Beschluss vom 13.09.2016  Änderungen der bestehenden Vorarlberger Jagdverordnung im Hinblick auf die Verwendung von Schalldämpfern beschlossen. Die Änderungen wurden am 22.09.2016 im Vorarlberger Landesgesetzblatt (LGBl.Nr. 88 und 89/2016) kundgemacht und sind daher bereits am 23.09.2016 in Kraft getreten.

Die Vorarlberger Landesregierung hob das bisher in der Jagdverordnung verankerte jagdliche Verbot zur Verwendung von Schalldämpfern zur Gänze auf. Aus den erläuternden Bemerkungen zur Änderung der Jagdverordnung werden insbesondere der Gehörschuz, die Verbesserung der Erfüllung des Abschussplanes sowie die effizientere, nachhaltigere und schadensvermeidende Bejagung ins Treffen geführt. Insbesondere sollen in Tbc-Bekämpfungsgebieten die Abschüsse so durchgeführt werden können, dass es zu keiner unnötigen Beunruhigung des Wildes komme.

Zu beachten ist, dass das waffenrechtliche Verbot zur Verwendung von Schalldämpfern nach Waffengesetz (Bundesgesetz) weiterhin bestehen bleibt. Waffenrechtlich ist die Verwendung von Schalldämpfern weiterhin dem Grunde nach verboten. Gemäß § 17 Absatz 3 Waffengesetz können jedoch waffenrechtliche Ausnahmen an verlässliche Personen, die das 21. Lebensjahr vollendet haben und überwiegendes berechtigtes Interesse nachweisen, beantragt und von der Behörde erteilt werden.

Änderung der Jagdverordnung vom 08.09.2016 (Schalldämpfer)

Erläuternde Bemerkungen zur Änderung der Jagdverordnung vom 08.09.2016 (Schalldämpfer)

 

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