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Auf Murmel in Lech

Liebe Jagdkolleginnen und Kollegen!

Den von mir bei der Abschlussfeier ersteigerten Murmeltierabschuss durfte ich am 21. August in Lech beim Jagdherren Karlheinz Jehle durchführen.

Ich verließ das schöne Brandnertal um zirka 6.30 Uhr und traf dann anschließend um zirka 9.00 Uhr in Lech ein, wo mich der Jagdherr und zugleich Pirschführer erwartete. Nach einem kurzen Gespräch fuhren wir mit dem Haflinger in sein Jagdgebiet oberhalb der Baumgrenze.

Das Wetter war wunderschön, bei kalten Temperaturen, da es zwei Tage zuvor geschneit hatte. Wir pirschten uns zum ersten Bau heran, wohin wir etwa eine Stunde zu Fuß unterwegs waren. Dort verblieben wir etwa zwei bis drei Stunden. Wir hatten Anblick auf einen Murmel, der sich aber so gering zeigte, dass ich die Kugel nicht anbringen konnte. Wir hatten aber guten Anblick auf zwei Steinadler, einen jungen und einen alten.

So pirschten wir weiter und kamen zum nächsten Bau, wo wir uns infolgedessen niedersetzten und den Bau in Anblick nahmen. Plötzlich stand die Murmel da, ein kräftiger Bär. Herr Jehle sagte: „Dieser passt, bring die Kugel an.“ Ich zielte genau hinter das Ohr, der Schuss löste sich und der Bär brach im Feuer nieder.

Nach einer Wartezeit begab ich mich zum Anschuss. Dort lag er mit einem gut angebrachten Schuss. Anschließend übergab mir der Jagdherr den Bruch und wünschte mir ein Weidmannsheil, welches ich mit Freude mit einem Weidmannsdank erwiderte. Herr Jehle erklärte mir ausführlich alles über die Murmeltiere. Es ist sehr lehrreich, wenn man mit so erfahrenen Jägern mit auf die Pirsch gehen kann.

Den Jagdtag beendeten wir auf einer Alpe bei Hausmannskost und einem guten Bier.

Ich bedanke mich recht herzlich beim Jagdherren Karlheinz Jehle für diesen Jagdtag mit einem Weidmannsheil.

Jungjäger Michael Beck

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