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Anspruchsvolle Bundesmeisterschaft in Vorarlberg

Goldmedaille für Vorarlberger Team in der Kugelwertung!

Turnusmäßig fand das österreichische Jägerschaftsschießen nach 2009 wiederum in Vorarlberg statt. Das Team um Heinz Hagen mit den Mannschaftsschützen Martin Rhomberg und Erich Hollenstein sowie Albert Deuring konnten mit den Verantwortlichen der Schützengilde Bezau (Obmann Amadeus Sutterlüty) und dem Stammtisch Au unter der Leitung von Hermann Rüf eine ganz tolle und gelungene Veranstaltung organisieren. Auch an dieser Stelle sei allen Personen die für das Gelingen der Schiessveranstaltung beigetragen haben und verantwortlich waren nochmals ein ganz herzlicher Dank ausgesprochen. Großer Dank gebührt auch Cornelia Scheffknecht die schon 2009 eine bedeutende Rolle spielte sowie der Geschäftsstelle der Jägerschaft für die Unterstützung.

Die Veranstaltung begann mit dem Training am Freitag und wurde am Samstag mit dem Wettkampf beendet. Die Schützengilde Bezau stellte uns den 150 m Stand zur Verfügung. Die in den letzten Jahren verwendeten (kleineren) Scheiben in Kombination mit der herausfordernden Distanz haben zu einem sehr schwierigen Kugelbewerb geführt. Die Tücken der Stellungen freier Bergstock, liegend frei, stehend angestrichen und sitzend angestrichen waren offensichtlich und konnten an den Resultaten abgelesen werden. So mancher sehr gute und erfahrene Schütze konnte seine gewohnte Leistung bzw. das entsprechende Resultat nicht abliefern.

Im Jahre 2009 haben wir die „Innerösterreicher“ mit einem Trap Bewerb im Schrotschießen überrascht. Heuer haben wir die Kür gewagt und einen Jagdparcours in das wunderschöne Gelände des Steinbruchs AU gelegt, der die verwöhnten anderen Bundesländer tatsächlich ins Staunen versetzte. Unter der Mithilfe von Experten aus Dornsberg/D konnten wir einen Parcours aufbauen der nicht unbedingt als schwer erschienen ist, sich letztendlich aber doch als großer Herausforderung und recht schwierig erwiesen hat. Dies hat vor allem unsere wenig erfahrene Mannschaft Vorarlberg zu spüren bekommen und in dieser Disziplin mit dem 9. Rang nicht geglänzt. Erstaunlich und erfreulich war jedoch, dass Albert Deuring der bestplatzierte Vorarlberger war.

Bundesmeisterschaft_2018_Jagdparcour-35

Die Stärken des Kugelschießens konnte Vorarlberg dann allerdings hervorkehren und gewann nach dem 2. Platz im Vorjahr in Tirol zu Hause nun die Goldmedaille.Vorarlberg hat eine mannschaftlich ganz geschlossene Leistung gezeigt und konnte so die Mannschaften von Kärnten und überraschenderweise von Niederösterreich auf die Plätze verweisen. Die Freude war natürlich riesengross einen Heimsieg errungen zu haben.

Dass Heinz Hagen mit 194 Ringen und der Silbermedaille in der Einzelwertung Kugelauf des Podest kam und Albert Deuring mit ebenfalls hervorragenden 188 Ringen in den Top 10 auf dem 5. Rang landete rundete die Freude ab.

Die Wertung der Tauben mit lediglich 2 Punkten hat für ausgeglichene Chancen für die Kugelspezialisten mit den Schrotschützen gesorgt. Mit den sehr guten Kugelresultat konnten sich somit Heinz Hagen und Albert Deuring den dritten Platz und somit die Bronzemedaille ex aequo in der Kombinationswertung teilen. Medaillenplätze in der jagdlichen Kombination ist etwas das einem Vorarlberger bis dato noch nie gelungen ist. Dafür eine herzliche Gratulation den jeweiligen Schützen und allen anderen Mannschaftsmitgliedern Martin Rhomberg, Erich Hollenstein, Samuel und Wilfried Beer die zu diesen Erfolgen beigetragen haben.

Vorarlberg

Dank des herausragenden Kugelergebnisses konnte die Mannschaft Vorarlberg den ausgezeichneten 4. Mannschaftsrang in der Kombinationswertung erreichen – ein tatsächlich noch nie erzieltes Resultat.

Mannschaftsführerwettbewerb

Das traditionell am Freitag ausgetragene Wettschießen der Mannschaftsführer hat Heinz Hagen vor den Teamverantwortlichen aus Niederösterreich und Salzburg gewonnen.

Insgesamt gesehen haben unsere Jagdschützen die Erwartungen eigentlich übertroffen und eines der besten Gesamtergebnisse mit den geschossenen Medaillen der letzten 10 Jahre erzielt.

Traditionell fand am Freitag Abend auf Einladung der Vorarlberger Jägerschaft im Gemeindesaal in Bizau der Festabend statt. Unser LJM Dr. Christof Germann sowie LJM Stv. Josef Bayer konnten zahlreiche Ehrengäste begrüssen, u.a. den Wildsachverständigen des Landes Vorarlberg, Herrn Ing. Hubert Schatz als Vertreter von LR Gantner, den Bgm. von Bizau Herrn Ing. Bischofberger sowie den für Veterinärangelegenheiten in Vorarlberg zuständigen Dr. Norbert Greber. Er liess es sich nicht nehmen sogar beim Schrotbewerb als sog. Puller zu helfen.

Dr. Christof Germann stricht die Bedeutung des jagdlichen Schießens heraus und hob die Verantwortung der Jäger und Schützen für das weidgerechte Jagen durch einen sicheren und geübten Schuss hervor. Er gab auch seiner Hoffnung Ausdruck, dass hoffentlich in absehbarer Zeit das fertige Schießstandprojekt in Lustenau realisiert werden kann und damit der Jägerschaft ein den neuesten Anforderungen gerecht werdender Übungsbereich zur Verfügung gestellt werden kann.

Unter der musikalischen Umrahmung der Dornbirner Jagdhornbläser konnten sich die Mitglieder der Bundesländermannschaften untereinander nicht nur jagdlich austauschen und einen schönen und geselligen Abend gemeinsam verbringen.

Ergebnisliste hier abrufbar

 

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