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Angehende Jungjäger im Silbertal

Autoren: Sebastian Tschegg und Michael Scheffknecht

Im März besuchten wir als angehende Jungjäger die Silbertaler Waldschule. Treffpunkt war um 13:00 Uhr bei der Talstation der Kristbergbahn. Von dort aus fuhren wir gemeinsam mit der Seilbahn zur Bergstation hinauf. Oben angekommen wechselten wir unser Schuhwerk und gingen mit Schneeschuhen weiter. Wir wanderten von der Waldschule bis zum Aussichtspunkt Ganzaleita hoch.

Auf unserer Tour sind wir an einer Vergleichsfläche, diversen kleineren Wildschäden und an einem waschechten Naturwald, welcher den perfekten Lebensraum für Auerwild bietet, vorbeigekommen.

Kleinere Wildschäden können durch das sogenannte „Fegen“ der Geweihträger entstehen, größere Wildschäden durch „Schälen (Verbiss)“ des Wildes. Bei größeren Wildschäden können Bäume „absterben“, um dem entgegenzuwirken wird das Wild in den Wintermonaten gefüttert.

Wie der Name bereits aussagt wird der Naturwald vollkommen sich selbst überlassen. Im Naturwald konnten wir vereinzelt bei Bäumen den Einfluss heimischer Spechte und Borkenkäfer sehen.

Auf dem Rückweg zur Waldschule haben wir versucht, das Alter eines recht kleinen und jungen Baum zu schätzen. Wir staunten, wie sehr wir mit unserer Schätzung daneben lagen. Bei den großen Bäumen lagen wir mit unserer besten Alterseinschätzung noch knapp 100 Jahre daneben. Dadurch wurde uns ein Gefühl zur Abschätzung von Alter und Wachstumszeit eines Waldes vermittelt.

Wieder bei der Waldschule angekommen zeigte uns Monika Dönz-Breuß ein paar Wildpräparate und diverse Federn von heimischen Vögeln. Durch diese Veranschaulichung konnten wir einen gewissen Bezug zur Größe, Gestalt und dem Verhalten von Wildtieren und Vögeln aufbauen, welches uns das Lernen für die bald bevorstehende Prüfung hoffentlich etwas erleichtern wird.

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