Dez
28
2011

Der rostige Gesell

Das Kunsthaus Bregenz hat mit dem britischen Künstler Antony Gormley ein einzigartiges Landschaftsprojekt in Vorarlberg realisiert. „Horizon Field“ besteht aus einhundert lebensgroßen Abgüssen eines menschlichen Körpers aus massivem Gusseisen, die, über ein Gebiet von 15.000 ha verteilt, eine horizontale Linie auf 2.039 Meter über dem Meeresspiegel bilden.

Foto: Hubert Schatz

Foto: Hubert Schatz

Seit Sommer 2010 stehen die Eisenmänner mitten im Lebensraum unserer Wildtiere und somit auch im Revier des Jägers. Welche Auswirkungen hat das Kunstprojekt auf Wild und Jagd? Löst die einsam in der Bergwelt stehende Eisenfigur Angst und Schrecken bei den Tieren aus? Meiden sie die Umgebung des Mannes oder haben sie sich an ihn gewöhnt? Und wie geht’s dem Jäger mit dem rostigen Kameraden? Im vorliegenden Artikel wird versucht, diese Fragen anhand von Erfahrungen der betroffenen Revierinhaber und Jagdschutzorgane sowie anhand eigener Beobachtungen in den vergangenen eineinhalb Jahren zu beantworten.

Beispiel: Kanisfluh im Bregenzerwald

Lesen Sie mehr dazu HIER (Vorarlberger Jagdzeitung, Ausgabe Jänner-Februar 2012)

Über den Autor:
Hubert Schatz

1 Kommentar + Kommentar verfassen

  • Vermutlich ist das Projekt Horizon Field auch rein aus wirtschaftlicher Sicht und Aufwandssicht nicht ganz einfach bzw. wird man deshalb dazu nicht mehr viel hören:

    • Lange Vorbereitunszeit, um Gemeinden und Grundbesitzer, Jäger, Umweltorganisationen und Naturschützer zu überzeugen.
    • Kosten: ca. 600.000 €

    Erwartungen der Veranstalter -Zitat http://www.krone-au.at/seite.php?id=70&sprache=de: „Bis zu eine Million Besucher des Horizon Field erwartet man in Vorarlberg bis zum Ende des Projektes im April 2012. Auf der Internetplattform Facebook läuft ein Fotowettbewerb zum Thema Mensch und Metallmann.“

    Ich kann mir nur schwierig vorstellen, wie man den Kontakterfolg dazu messen will – ich wurde noch bisher bei keinem „Eisenmännchen“ gezählt (Kanisfluh, Stuben am Arlberg, usw)

    Das mit Facebook scheint nicht zu klappen – 547 Fans bei so einem teurem Projekt ist vielleicht eher als sehr geringer Erfolg einzustufen (scheinbar scheint die Resonanz im sozialen Netzwerk nicht zu funktionieren – hoffe aber sehr, dass das in der wirklichen Realität besser ist) – http://www.facebook.com/pages/KUB-Horizon-Field/107153455999849

    Die englische Dokumentation auf youtube wird dafür von vielen gesehen und das Ländle vielleicht dadurch bekanntergemacht – http://www.youtube.com/watch?v=RT7_-XyDHEA

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