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200.000 Stunden im Dienst der Allgemeinheit

13.05.2016

Jaeger mit Hund

Aus Anlass der heutigen Generalversammlung berichtet die Vorarlberger Jägerschaft über ihre Leistungsbilanz. So wenden die Jäger/innen jährlich zirka 200.000 Stunden privat finanziert oder ehrenamtlich auf. Das entspricht etwa einem Gegenwert von sechs Millionen Euro, welche sich die öffentliche Hand für diese notwendigen Leistungen für und im Lebensraum im abgelaufenen Jagdjahr 2015/16 erspart hat.

Auch andere Zahlen über die Jagd in Vorarlberg beeindrucken: Fast 2.500 Personen verfügen über eine Jagdkarte. Ein Teil von ihnen ist von April 2015 bis Ende März 2016 wohl aktiv gewesen und hat insgesamt 680.000,- Euro Jagdabgabe ans Land sowie rund 4,1 Millionen Erlöse aus Jagdpachtzins an Grundeigentümer bezahlt. In Vorarlberg werden pro Jahr rund 9.000 Stück Schalenwild (Reh-, Rot-, Gams- und Steinwild) erlegt. Das reguliert und reduziert bei Bedarf Bestände, was notwendig für das ökologische Gleichgewicht ist. Zudem werden auf diese Weise jährlich 170.000 Kilogramm pfannenfertiges sowie nahr- und schmackhaftes heimisches Wildbret produziert.

Darüber hinaus investieren Jäger/innen einen Großteil ihrer Zeit in die Reduktion des Raubwilds (Füchse, Marder und Dachse). Jagdschutzorgane helfen jedes Jahr bei etwa 1.000 Wildunfällen. Jäger/innen hegen und pflegen außerdem Biotope und Wildlebensräume. Unter anderem legen sie Wild- und Bergwiesenflächen an, mähen diese und leisten dadurch auch einen Beitrag zur Artenvielfalt und zum Schutz vor Hang- und Schneerutschungen. Das gesamte Engagement der Jägerschaft ersetzt 80 vollbeschäftigte Lebensraum-Profis, welche zu den schon privat finanzierten 34 hauptberuflichen Jagdschutzorganen angestellt werdenmüssten.

Neues Magazin LEBENSRAUM VORARLBERG

Über diese Leistungen der Jagd und andere interessante Informationen rund um den Lebensraum Vorarlberg informiert die erste Ausgabe des neuen Magazins LEBENSRAUM VORARLBERG. „Jägerinnen und Jäger arbeiten oft im Verborgenen. Das hat in der Vergangenheit oft zu Vorurteilen, Fehlinformationen und Missverständnissen geführt. Hier sachlich entgegenzuwirken, ist ein wesentliches Anliegen unseres neuen Magazins“, sagt der Vorarlberger Landesjägermeister Reinhard Metzler. „Obwohl die Vorarlberger Jägerschaft als alleiniger Herausgeber für den Inhalt verantwortlich ist, sollen die unterschiedlichsten Perspektiven Platz bekommen.“

Die erste Ausgabe des Magazins richtet sich an die gesamte Vorarlberger Bevölkerung und hat eine Auflage von 152.000 Stück. Es wird am Samstag, den 14. Mai allen Haushalten des Landes gratis zugestellt. Als alleiniger Herausgeber wird es von der Vorarlberger Jägerschaft finanziert. Es greift neben einem aktuellen TBC-Schwerpunkt unter anderem die brisante Diskussion über das Verhältnis von Grundbesitz und Jagd auf.

Pressekontakt:
MMag. Dr. Peter Vogler
Pressesprecher Vorarlberger Jägerschaft
M: 0664/2423949
Mail: peter.vogler@image3.eu

Pressemitteilung Vorarlberger Jägerschaft vom 13.05.2016

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